(K)Ein gutes Stilmittel
Ich möchte mal ein besonders häßliches Stilmittel zur Schau stellen. Dabei weiß ich gar nicht, ob es den Namen "Stilmittel" verdient hat.Die Rede ist von dem im Titel angedeuteten Einklammern des K, um den Sinn einer Aussage zu verkehren. Es treibt bevorzugt in Überschriften sein Unwesen. Um denen, unter euch, die bisher verschont blieben, seine Häßlichkeit zu verdeutlichen, hier ein paar Beispiele von teils namhaften Quellen (zu finden jeweils in der Überschrift):
http://www.demotrans.de/documents/BMBF_Broschuere_DWkP.pdf
http://www.jura.uni-bielefeld.de/Lehrstuehle/Barton/Schopen/index.html
http://www.uni-flensburg.de/frauenbeauftragte/infomaterial/MobbingRundbrief.pdf
http://www.faz.net/s/Rub3DFC0DABC5664C30AC70700DD10A965D/Doc~E15BA40CADBFC4C8E8FAB53E77590ABC2~ATpl~Ecommon~Scontent.html
http://www.heise.de/newsticker/meldung/70998
http://www.computerbase.de/news/hardware/laufwerke/optische_speicher/2007/august/die_cd_25_ende_sicht/
Was soll das?? Ich beanspruche nicht für mich, einen guten Stil zu verkörpern, aber von Leuten, die an Bundesministerien und Universitäten arbeiten und mit Schreiben ihr Geld verdienen, verlange ich mehr Reflexion. "Mobbing - (k)ein Problem an der Uni Flensburg?" Stellt das Fragezeichen die Aussage nicht schon genug in Frage? Muss man die beiden Optionen "ja" und "nein" noch durch das optionale "K" verdeutlichen?Hier geht das Gruseln weiter:
http://www.google.de/search?q=(K)ein&ie=utf-8&oe=utf-8